Botox gegen Spastik

Mit Botox gegen Spastik wird eines der Kerngebiete für die Anwendung von Botulinumtoxin A benannt. Bereits in den 1980er Jahren wurde die diesbezügliche Wirksamkeit anerkannt und eine Zulassung als Arzneimittel erreicht. Mittlerweile gilt Botox gegen Spastik als eines der gebräuchlichsten Mittel. Dadurch, dass die Medikamente ursprünglich für dieses Krankheitsbild entwickelt wurden, wird eine maximale Wirksamkeit erzielt.

Wie äußert sich eine Spastik?

Unter einer Spastik versteht man eine erhöhte Spannung der Skelettmuskulatur, die stets auf eine vorherige Schädigung des Gehirns oder des Rückenmarks zurückzuführen ist. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab, wo „spasmos“ soviel wie „Krampf“ bedeutet.

Da die entsprechenden Bereiche im Zentralen Nervensystem (ZNS) geschädigt sind, fällt die Spastik in das Feld der Neurologie. Als Auslöser bzw. Ursachen können eine Reihe von Erkrankungen oder auch Unfälle gelten, die Symptome sind jedoch stets dieselben.

Wer an einer Spastik leidet, kann seine Muskelbewegungen nicht mehr kontrollieren. Je nach Tageszeit, können die Kontraktionen der Muskeln stärker oder schwächer ausgeprägt sein. In der Folge einer Spastik treten eine Reihe von Bewegungsstörungen auf. Zu nennen sind beispielsweise verkürzte Muskeln, Arthritis, Arthrose oder auch Skoliose bzw. die Krümmung der Wirbelsäule. Psychische Folgen wie Depressionen sind leider ebenfalls an der Tagesordnung.

Wie lässt sich eine Spastik mit Botulinum behandeln?

Grundsätzlich gilt, dass eine Spastik nicht heilbar ist. Aus diesem Grund mildern die einzelnen Therapieformen lediglich die Symptome, können jedoch an den Ursachen nichts ändern. In der Regel wird die Spastik durch Physiotherapie behandelt und auch Schwimmen und Ergotherapie fallen in das klassische Spektrum.

Hinsichtlich der verabreichten Medikamente existieren verschiedene orale Therapien, doch hat sich in den letzten Jahren vor allem Botulinum bzw. Botox als wirksam erwiesen.

Wann hilft Botox gegen Spastik?

Wenn Botox gegen Spastik eingesetzt wird, erfolgt dies durch das Einspritzen in den Muskel. In der Folge werden die Signalübertragung zwischen Muskeln und Nervenzellen lahmgelegt und er Botenstoff Acetylcholin nicht mehr so stark ausgeschüttet.

In Deutschland ist Botox gegen Spastik zum einen bei Spastik der Hand bzw. des Arms in Folge eines Schlaganfalls sowie bei einer fokalen Spastik nach infantiler Zerebralparese zugelassen. In der medizinischen Praxis erfolgt jedoch auch eine Therapierung bei verschiedenen anderen Formen der Spastik.

Wie wird Botox gegen Spastik verabreicht?

Botox gegen Spastik wird nach umfassender vorheriger Diagnose gezielt in den betroffenen Muskel injiziert. Die Dosierung richtet sich dabei vor allem nach dem Körpergewicht des Patienten. Mit der Zeit ist allerdings eine Gewöhnung zu beobachten, weswegen sich die Wirksamkeit abschwächen kann.

Botox gegen Spastik braucht immer bis zu zwei Wochen, um seine Wirkung zu entfalten. Die Dauer der Wirksamkeit liegt erfahrungsgemäß zwischen drei und sechs Monaten. In den meisten Fällen wird das Einspritzen via Ultraschall kontrolliert, um garantiert den richtigen Muskel zu treffen.

Dadurch, dass Botox bei Spastik in das Feld der Neurologie fällt, verzichtet das Belladerma Fachzentrum für kosmetische Behandlungen auf ein solches Angebot. Bei uns arbeiten Fachärzte für plastische Chirurgie, die sich anderen Anwendungsbereichen widmen.

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