Botox-Injektionstechnik

Die Behandlung mit Botox ist ausschließlich einem Arzt mit der entsprechenden Approbation vorbehalten. Zudem sollte der Mediziner über ausreichende Erfahrung und Kenntnisse der besten Botox-Injektionstechnik verfügen. Hintergrund ist dabei, dass es beim Botox nicht nur auf die richtige Dosierung, sondern auch auf ein Einspritzen an den geeignetsten Punkten ankommt. Dass Botox dabei stets in den Muskelbereich und niemals in die Venen gespritzt werden darf, ist hinlänglich bekannt. Es existieren aber auch Erkenntnisse über die richtige Botox-Injektionstechnik.

Was ist für die perfekte Botox-Injektionstechnik zu beachten?

Bevor es um eine gezielte Botox-Injektionstechnik geht, sollte die Wirkung von Botox vom behandelnden Arzt genau verstanden werden. Die Botoxspritze entfaltet ihren faltenglättenden Effekt stets in einem Radius von rund einem Zentimeter rund um die Einstichstelle. Es folgt daraus, dass Injektionen mit einem geringen Abstand nicht zielführend und daher zu vermeiden sind. Des Weiteren vermeidet eine effiziente Botox-Injektionstechnik das Einstechen bis in die tiefere Muskulatur oder auf die Knochenhaut. Wichtig ist auch, dass die Injizierung mit einer Mikronadel erfolgt und nur geringste Mengen an Flüssigkeit in den Körper gelangen. Aus diesem Grund kommen die vielfach geäußerten Vergleiche mit einem Mückenstich nicht von ungefähr und unterstreichen den minimalinvasiven Charakter der Behandlung. Mit anderen Worten zeichnet sich eine gelungene Botox-Injektionstechnik dadurch aus, dass man sie kaum spürt.

An welchen Stellen wirkt eine Botox-Spritze?

Eine Botox Spritze ist keineswegs an allen Stellen des Gesichts gleich wirksam. Besonders gute Ergebnisse werden bei der Behandlung der so genannten Zornes- oder Glabellafalten oder auch bei der Schwächung des Augenringmuskels erzielt.

Eine alleinige Beschreibung und Angabe der einzelnen Muskeln, reicht jedoch bei weitem nicht aus, um zu einer guten Botox-Injektionstechnik zu gelangen. Mancherorts wird das menschliche Gesicht richtigerweise mit einer Landkarte verglichen, auf der die wichtigsten Injektionspunkte verzeichnet sind. Diese „Injektions-Landkarten“ finden sich auch im Internet oder in der Botox Fachliteratur, können jedoch je nach angewendeter Botox-Injektionstechnik variieren.

Im Handel sind zudem verschiedene Bild-Atlanten mit anatomisch korrekten Darstellungen der einzelnen Injektionspunkte inklusive einer exakten Erläuterung der dahinter liegenden Muskeln und deren Funktionen, erhältlich.

Gängige Techniken zur Botox-Injektion

Eine bekannte Botox-Injektionstechnik geht auf den deutschen Neurologen Dr. Wolfgang Jost zurück. Hier wird die Behandlung mit einer 20 Millimeter langen Nadel von lateral transkutan empfohlen. Zudem ist von zwei bzw. drei Einstichstellen auszugehen. Eine weitere Empfehlung zur Botox-Injektionstechnik stammt aus den USA und wurde unter anderem vom kanadischen Ehepaar Jean und Alastair Carruthers formuliert.

Eine Alternative zum Wissen in Büchern, wird in praktischen Kursen zur richtigen Botox-Injektionstechnik vermittelt. Hier steht vor allem die 2005 gegründete Deutsche Gesellschaft für ästhetische Botuliumtoxin-Therapie (DGBT) im Mittelpunkt und veranstaltet regelmäßig Kurse für approbierte Ärzte. Ziel sind die Erreichung eines hohen Behandlungsniveaus und die damit einhergehende Minimierung von Nebenwirkungen.

In den Kursen wird nicht nur genaue Kenntnis in Anatomie und im Umgang mit Botox vermittelt, sondern auch die beste Botox-Injektionstechnik am Modell vorgeführt. Es finden hierzu immer wieder Übungen statt, die sicherstellen, dass auch ein gängiges und funktionierendes Injektionsschema eingehalten wird.

Zu unterscheiden ist dabei zwischen zwingend erforderlichen Injektionsstellen, Bereichen, in denen eine Botoxinjektion möglich ist und den Bereichen, die absolut tabu sind.

Nebenwirkungen einer falschen Technik zur Botoxbehandlung

Wer sich einer Botox-Injektion unterzieht, sollte unbedingt auf die richtige Botox-Injektionstechnik achten. Anderenfalls können eine Reihe unangenehmer Nebenwirkungen eintreten. Diese sind zwar in den meisten Fällen nicht schwerwiegend oder gesundheitsschädlich, können jedoch sichtbar und schmerzhaft ausfallen.

Bei falscher Botox-Injektionstechnik kommt es immer wieder zu Schwellungen oder blauen Flecken rund um die Einstichstelle. Zu beachten ist dabei auch, dass vor dem Eingriff keine Antigerinnungsmittel wie Aspirin eingenommen werden.

Noch unangenehmer ist die Nebenwirkung, wenn sich das Botox falsch verteilt. In diesem Fall kommt es beispielsweise zu einem hängenden Augenlid oder asymetrischen Gesichtszügen, die allerdings durch eine Nachinjektion leicht behebbar sind. Festzuhalten ist, dass die Nebenwirkungen immer nur kurzzeitig auftreten und nach aktuellem Stand der Wissenschaft keine Gefahr darstellen.

Unabhängig von der angewendeten Botox-Injektionstechnik sollte man nach jeder Behandlung eine möglichst senkrechte Körperhaltung einnehmen und sowohl Sport als auch Alkohol für einen Tag vermeiden.

Im Belladerma Fachzentrum für ästhetische Behandlungen wird jede Botox-Injektionstechnik ausschließlich von erfahrenen Fachärzten für plastische Chirurgie in Berlin Mitte und in Berlin Charlottenburg durchgeführt. Vor jeder Injektion erfolgen eine umfassende Untersuchung und Beratung und selbstverständlich werden die betroffenen Hautpartien vor der Behandlung desinfiziert. Die eigentliche Botox-Behandlung dauert meist nur runde fünf Minuten und wirkt bis zu sechs Monaten.

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