Botox gegen Schielen, Strabismus

Botox gegen Schielen bzw. Strabismus blickt auf eine lange Tradition zurück. Erstmals angewendet wurde eine solche Therapie in verschiedenen Versuchen des US-amerikanischen Augenarztes Alan Scott in den 1960er Jahren. Seinerzeit waren es zunächst Affen, bei denen das Schielen durch gezieltes Injizieren in die Augenmuskeln behoben werden konnte und 1980 wurde das Verfahren dann auch am Menschen erprobt.

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Bei Botox gegen Strabismus handelte es sich seinerzeit um die erste medizinische Anwendung von Botulinumtoxin A. Die Zulassung erfolgte dann 1989 unter dem Namen „Oculinum“. Zwei Jahre später wurde das Medikament von der Firma Allergan übernommen und erstmals unter dem bis heute eingebürgerten Markennamen Botox vermarktet.

Was ist Strabismus?

Unter Strabismus bzw. Schielen versteht man eine Störung des Gleichgewichts der Augenmuskeln. In der Folge stehen die Augen nicht mehr im richtigen Verhältnis zueinander. Sobald ein Objekt fixiert wird, weicht die Richtung, in die geblickt wird, voneinander ab, was in schweren Fällen sogar als funktionale Sehbehinderung eingestuft wird.

Studien zufolge, leiden in Mitteleuropa rund sechs Prozent der Bevölkerung unter Strabismus bzw. Schielen. Hier ist allerdings zwischen leichten, rein kosmetischen Problemen und starken Einschränkungen der Sehkraft zu unterscheiden.

Auch werden diverse Formen von Strabismus unterschieden: latentes Schielen wird vielfach nicht bemerkt und kann leicht ausgeglichen werden, während manifestes Schielen bzw. Heterotropie als Krankheitsbild gilt.

Wie werden Schielen bzw. Strabismus behandelt?

Behandlungen gegen Schielen bzw. Strabismus sind vielfältig. Exemplarisch seien hier das Tragen einer speziellen Brille, das Fixieren des betroffenen Auges durch ein Pflaster oder auch Operationen zu nennen. Botox gegen Schielen bzw. Botox gegen Strabismus wird sowohl zur präoperativen Diagnostik als auch als eine Alternative zur Schiel-OP angesehen.

Wie wirkt Botox gegen schielende Augen

Wenn Botox gegen schielende Augen eingesetzt wird, muss die Substanz in einer exakt bemessenen Dosierung in die Augenmuskulatur injiziert werden. In der Praxis finden solche Behandlungen jedoch nicht mehr allzu oft statt und die Vorteile von Botox liegen eher im kosmetischen Bereich bzw. in den Bereichen rund um die Augen.

Einer der Gründe, weswegen Botox gegen Schielen nur noch selten zum Einsatz kommt, liegt in der gelegentlichen Nebenwirkung eines asymetrischen Gesichtsausdrucks. Ein Vorteil, den Botox jedoch zweifelsohne bietet, ist die Entspannung der Muskeln, die den Effekt des Schielens zumindest temporär ausgleicht.

Im Belladerma Fachzentrum für ästhetische Behandlungen wird Botox gegen Schielen oder Strabismus nicht angewendet. Das hat damit zu tun, dass wir mit Fachärzten für plastische Chirurgie und nicht mit approbierten Augenärzten zusammenarbeiten und uns entsprechend auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.

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